Preisfindung als Virtuelle Assistenz: Die 2 größten Fehler

Weshalb die Preisfindung als Virtuelle Assistenz so wichtig ist

Gerade erst vor kurzem habe ich in meiner Instagramstory eine Umfrage gestartet, in der ich wissen wollte, wo du gerade mit deiner Preisfindung, der Stundensatzkalkulation, deinem Money Mindset und vor allem auch mit der Kommunikation deiner Preise stehst.

Dabei war es super spannend zu sehen, was dich und viele weitere virtuelle Assistent:innen gerade bewegt, damit wir nun gemeinsam genau diese Fehler, die allzu häufig gemacht werden, ausradieren können. Natürlich kann ich mich selbst davon nicht ausnehmen. Auch ich bin in meiner Anfangszeit in dieselben Fehler getappt. Gerade deshalb aktiviert mich dieses Thema immer und es ist meine persönliche Mission, dir diese Erfahrungen und Fehler zu ersparen und für mehr Aufklärung zu sorgen. 

Ohne weitere Umschweife erfährst du jetzt die zwei größten Fehler bei der Preisfindung, die mir leider immer noch total häufig begegnen:

Preisfindung als Virtuelle Assistenz: #1 Fehler

Das Vergleichen mit anderen Mitbewerber:innen

Ich bekomme es allzu oft mit, dass sich viele ausschließlich nach Preisen anderer Virtueller Assistent:innen auf dem Markt richten. Und ich sag’s, wie es ist: Nichts  ist schlimmer als das!

Der Vergleich mit VA1 und VA2 ist genauso zielführend wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Es ist egal wie der Stundensatz der anderen ist, denn wir alle haben unterschiedliche Ausgangspunkte wie z.B. Einnahmen & Ausgaben, Betriebskosten, Versicherungen, Kinder(los), usw.

Wir alle haben unterschiedliche Standards und bedienen andere Dienstleistungen. Ein erfolgreiches und nachhaltiges Business ist von Fülle geprägt, anstatt von Konkurrenzdenken und einem Mangel-Mindset, ausgelöst durch die Frage, wer es günstiger anbietet.

 

Finanzielle Freiheit durch Preiskalkulationen 

Die virtuelle Assistenz ist nicht nur davon geprägt, zeit- und ortsunabhängig  zu arbeiten, sondern auch von der finanziellen Freiheit. Und das lässt sich leider nicht damit vereinbaren, dass du dich mit einer Kollegin aus einem komplett anderen Bundesland vergleichst, die in einer 1-Zimmer-Wohnung lebt, während du aber in einem Haus mit Mann und Kindern wohnst. 

Ich will, dass es aufhört, dass sich so viele wundervolle VA’s unter Wert verkaufen und sich mit anderen vergleichen! Ich wünsche mir, dass jede einzelne ihre Einzigartigkeit anerkennt! Denn Kund:innen werden sich nie ausschließlich aufgrund eines Preises für dich entscheiden. Vielmehr geht es um dein individuelles Gesamtpaket, geschnürt aus deiner eigenen Energie, deiner Art zu arbeiten und um deine Präsenz. Und wenn du richtig on Fire bist, merkt es dein:e Kund:in und dann sind 5€, 10€ oder auch 20€ nebensächlich.

Insbesondere bei startenden virtuellen Assistent:innen bemerke ich immer wieder tiefsitzende, falsche Glaubenssätze aus Angestelltenverhältnissen. Zu oft mussten wir uns alle anhören: „Ha! Jede:r ist ersetzbar! Denk mal bloß nicht, dass du etwas besonderes bist!“. 

Aber soll ich dir was verraten? 

Ich spreche aus eigener Erfahrung: Heute rufen sie mich immer noch an, um zu fragen, ob ich nicht zurückkommen möchte. 

Anstatt also den Gedanken zu verfolgen: „Dann sucht sich der:die Kund:in vielleicht eine andere VA…“, hast du jemals darüber nachgedacht, dass wir gar keine:n andere:n wollen? Sondern wir wollen dich und deine Energie. Wir wollen deine Umsetzung und deine einzigartigen Ergebnisse. 

Bedenke schließlich auch immer: Als Solopreneur:innen und als Unternehmer:innen ist es nicht mehr wie im Angestelltenverhältnis. Wir suchen uns hier explizit genau diese Menschen aus, mit denen wir auch zusammenarbeiten möchten. 

 

Preisfindung als Virtuelle Assistenz: #2 Fehler

Keine Preiskalkulation basierend auf der eigenen Ausgangslage

Vorhin habe ich dir bereits von meiner Umfrage auf Instagram erzählt. Dabei erhielt ich insbesondere eine fatale Aussage: „Ich habe gehört [der Stundensatz liegt] so zwischen 20€ und 45€…“ . Und genau das beschreibt den groben Fehler -ohne es wertend zu meinen- so gut.

Darin schwingt etwas Willkürliches mit. Als hätte jemand im Außen den Stundensatz irgendwann mal festgelegt und nach dieser Preisspanne hat sich jede VA zu richten.

Von individueller, betriebswirtschaftlicher Preiskalkulation ist da keine Spur! 

Wie ich dir bereits im Fehler #1 erklärt habe, starten wir alle von ganz unterschiedlichen Ausgangslagen und haben somit auch ganz andere Lebenserhaltungskosten.

Nicht kalkulierte Preise können dich deine Existenz kosten

Sei bitte stark für das, was ich dir jetzt sagen werde:

Durch das willkürliche Festlegen des Stundenpreises und ohne Berücksichtigung deiner individuell anfallenden Kosten, kann es passieren, dass du deinen Lebensstandard auf Dauer nicht halten werden kannst oder das Geld nicht reicht, um in die hauptberufliche Selbstständigkeit zu starten. Oder aber, du startest in die hauptberufliche Selbstständigkeit und kriegst nach kurzer Zeit kalte Füße, weil du permanent arbeitest ohne Freizeit oder Aussicht auf Urlaub und im nächsten Hamsterrad steckst.

Als ich 2018 von jetzt auf gleich meinen Job gekündigt habe und in die virtuelle Assistenz  gestartet bin, hatte ich mit einer der höchsten Stundensätze und war trotzdem innerhalb von drei Monaten ausgebucht. Ich habe so viel Umsatz gemacht, dass ich gut davon leben konnte. Und genau das war mir nur möglich, weil ich mich committed und meine Preise vorab kalkuliert habe.

Deshalb möchte ich dich unbedingt darin bestärken, dich diesem unfassbar wichtigen Thema zu widmen und fundiert zu berechnen, welcher Stundensatz für deinen Lebensstil angemessen ist.

Und wenn dir das Thema Preise Bauchschmerzen und Angst bereiten oder du schlichtweg mit dem Umfang überfordert bist und nicht weißt, wo du anfangen sollst, darfst du auf keinen Fall mein Programm Create Your Cashflow verpassen.

Denn dabei tauchen wir gemeinsam innerhalb von intensiven 11 Tage in 11 Pricing- und Moneythemen ein und lösen zusammen limitierende Glaubenssätze und belastende Ängste auf. Nach Create Your Cashflow wirst du deinen Mindest-Stundensatz und deine Paketpreise kalkuliert haben und deine Preise selbstbewusst und klar deinen Kunden gegenüber kommunizieren können, u.v.m.

Fazit:

Ich hoffe, dass ich dir in diesem Blogartikel einige Impulse geben konnte, die dir dabei helfen werden, typische Fehler in der Preiskalkulation bereits von Anfang an zu vermeiden. Du hast nun gelernt, wieso es absoluter Bullshit ist, sich mit anderen Mitbewerber:innen zu vergleichen, die eine ganz andere Lebensrealität leben als du. Stattdessen machst du es besser und kalkulierst deinen Stundensatz und deine Paketpreise betriebswirtschaftlich und unter Berücksichtigung deiner Einnahmen & Ausgaben, Betriebskosten, Zielen und Visionen. Wenn du bei den Themen Pricing und Money tiefer eintauchen und lernen willst, selbstbewusst zu kommunizieren ohne Absagen oder Gegenwind, freue ich mich dich bei Create your Cashflow begrüßen zu dürfen.

 

RESSOURCEN

Hey, ich bin Julia. Ich zeige freiheitsliebenden Frauen wie sie sich ihr erfolgreiches sowie nachhaltiges zeit- und ortsunabhängiges Business als Virtuelle Assistenz aufbauen.

OFFICEGEFLÜSTER PODCAST

Mein Officegeflüster Podcast ist das Wohnzimmer für alle die erfolgreich als virtuelle Assistentin starten möchten oder schon bereits gestartet sind. Es erwarten dich hier inspirierende Interviews und viele Solofolgen mit mir persönlich. Ich freue mich riesig, wenn du mit dazu kommst und ich dich schon jetzt auf deiner Reise begleiten darf.

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In meinem Fahrplan für deinen Start in die Virtuelle Assistenz erfährst du, was die Virtuelle Assistenz ist und ob sie überhaupt das Richtige für dich ist. Gemeinsam finden wir dein Warum, schauen uns die verschiedenen Dienstleistungen an sowie Dinge die du beachten solltest. Außerdem sprechen wir darüber, wie du deine ersten Kunden für dich gewinnen kannst.

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