≫ Wie du negative Glaubenssätze auflösen kannst – Interview mit Dr. Claudia Turecek

Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Blog.

In der heutigen Folge spreche ich mit Dr. Claudia Turecek über das Thema Glaubenssätze. Du erfährst von uns unter anderem

was Glaubenssätze sind,

woher diese kommen und

wie du negative Glaubenssätze auflösen kannst.

Als studierte Biologin hat Claudia viele Jahre in der Grundlagenforschung in einem Labor gearbeitet, bevor sie den Wechsel in die Pharmaindustrie vollzog. Dort konnte sie wieder mehr mit den Menschen arbeiten, machte dann aber auch ihre Erfahrungen in einer schnelllebigen Pharma-Branche und es stand für sie fest, dass sie aus diesem Hamsterrad aussteigen wollte und musste, um nicht im Burnout zu landen.

Seit nunmehr 5 Jahren beschäftigt sich Claudia mit Mentaltraining, machte ein Ausbildung zum Mental-Coach und ein Diplom zur Lebens- und Sozialberaterin. Ihren Schwerpunkt setzt sie dabei auf den Bereich der Selbstfindung und arbeitet nun mit den unterschiedlichsten Menschen zusammen und hilft diesen dabei, wieder zu sich und ihrer Mitte zu finden.

Glaubenssätze kann man definieren als das psychische Betriebssystem den Kopf und die Gedanken betreffend. Wir sehen wie durch eine Brille unsere Wirklichkeit. Dabei ist unser Kopf meist voll von negativen Glaubenssätzen, weil wir Menschen dazu neigen, eher das Negative, statt das Positive wahrzunehmen.

 GANZ TYPISCHE negative Glaubenssätze SIND DABEI:

 

  • Ich muss perfekt sein.
  • Ich muss mich anstrengen.
  • Ich muss es zuerst allen anderen recht machen, bevor ich selbst an der Reihe bin.

Dabei bremsen dich negative Glaubenssätze regelrecht aus. Du bist müde, ausgelaugt und energielos. Nur, wenn du anfängst, dich mit dir selbst zu beschäftigen, dich wirklich mit dir auseinanderzusetzen, hast du die Chance, auch etwas in deinem Leben zu verändern.

Glaubenssätze und Denkmuster kommen dabei meist aus der Kindheit und haben sich im Laufe der Jahre tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Als Kind wird man geprägt durch die Eltern oder andere Bezugspersonen und übernimmt dabei unbewusst deren Denkweisen und Handlungsmuster.

Dabei entsteht dann zum Beispiel folgender Glaubenssatz (bezogen auf die Arbeitsweise/Beruf):

Das, was ich jetzt mache oder machen will, ist nicht richtig. Es entspricht nicht der Norm.

Aber was ist denn eigentlich die Norm? Wer definiert, was die Norm ist?

Jetzt bist du gefragt, reflektiere dich selbst und mache den Realitätscheck!

Frage dich:

Macht dieser Glaubenssatz für mich jetzt, wo ich erwachsen bin, noch Sinn? Trifft er zu?

Meist wirst du diese Frage verneinen und dann ist es Zeit, zu handeln.

WIE KANN ICH  negative Glaubenssätze, AUFLÖSEN?

  • Mache dir deine Denkmuster und Denkweisen bewusst.
  • Sei absolut ehrlich zu dir.
  • Mache dir die Blockaden bewusst.
  • Sage STOPP und lege den Schalter um.

Mache dich dann bereit für den nächsten Schritt und formuliere die negativen Glaubenssätze in positive Glaubenssätze um.

Aus der negativen Denkweise, nicht der Norm zu entsprechen, kannst du folgende Aussage für dich formulieren:

Ich bin so wie ich bin! Und das ist gut so!

Die Umsetzung des ganzen ist dann oft das Schwierige. Dabei sollte man sich ruhig Hilfe holen.

Claudia hat sich auf den Bereich der Selbstfindung spezialisiert, da dies viele Lebensbereiche umfasst.

Zu ihr kommen viele Menschen, die orientierungslos und ausgebrannt sind. Menschen, die sagen, dass es so nicht mehr weitergehen kann, die aber auch nicht wissen, was und wie sie ihr Leben ändern können. Ihnen fehlt die Klarheit, sie sind unruhig und nicht ausgeglichen.

Der erste Schritt ist dann, ins Spüren/Fühlen zu kommen. Sich selbst wieder wahrnehmen und bei sich ankommen. Dann kommen die Gedanken, in welche Richtung es weitergehen kann/darf/soll, meist von allein.

Die aufkommenden Themen werden priorisiert und werden dann unterschiedlich lang und intensiv bearbeitet. Die Begleitung und Impulse eines Coaches sind dabei wertvoll, die Veränderungen können aber nur aus einem selbst heraus kommen, dies kann niemand für dich erledigen!

Du wirst so zu deiner inneren Mitte finden und deine innere Ruhe wiederfinden. Es darf leicht sein und muss nicht schwer sein.

Oft kommt in der Veränderung die Sorge auf, dass man in alte Muster zurückfällt. Damit einher geht die Frage, wie man das alles nachhaltig in seinem Leben umsetzt.

JE bewusster DU DIR DEINE Situation

MACHST, DESTO BESSER STEHEN DIE CHANCEN AUF Regulierung!

Merke dir folgende Punkte:

  • Mache dir deine Situation bewusst und spüre in dich hinein.
  • Gehe ganz konkret in das Gefühl.
  • Schalte um und sage STOPP.
  • Formuliere deine negativen Gedanken in positive Gedanken um.

Ich hoffe sehr, wir konnten dir das Thema Glaubenssätze ein wenig näherbringen und du kannst hier wichtige Erkenntnisse für dich mitnehmen.

 

Lass mir gerne einen Kommentar unter diesem Blogpost da und erzähle mir von deinen Erfahrungen.

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Liebe Grüße, deine Julia

 

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Hi, ich bin Julia! 

Expertin und Coach für dein erfolgreiches VA-Business, virtuelle Assistentin, der Podcast-Host, olympische Boxerin und Yoga Liebhaberin, die Kaffeetrinkerin und Old Englisch Bulldog Besitzerin, die kreative Querdenkerin und freiheitsliebende Wassermann-Frau die das Meer und die Natur liebt.  

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