≫ Mein Weg vom schwarzen Schaf zur Unternehmerin – Officegeflüster Podcast

Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Ich freue mich so sehr, dass du hier bist. In dieser Podcastfolge erfährst du folgendes von mir:

Wie ich es bis zur Unternehmerin geschafft habe.

Welche Steine mir dabei in den Weg gelegt wurden.

Warum ich das schwarze Schaf der Familie gewesen bin.

Weshalb kaum jemand an mich geglaubt hat.

Warum ich nie aufgegeben habe.

Was ich aus den ganzen Erfahrungen, die ich machen durfte, gelernt habe.

 

Lass uns bei der allgemeinbildenden Schule starten. Ich kann dir versichern, ich war keine Musterschülerin. Ich hatte schlechte Schulnoten und war wirklich faul. Ich war diejenige, die nur mit einem Stift und einem College Block zur Schule ging. Außerdem war ich ein kleiner Rebell, laut, ungestüm und wirklich stark pubertär.

Aufgrund meiner schlechten Leistungen habe ich die Abschlussklausuren absichtlich schlecht geschrieben und hatte die Hoffnung, dass ich so die Klasse widerholen dürfte. Mein Klassenlehrer und der Schulleiter machten mir einen Strich durch diese Rechnung. Und dann stand ich da, mit 15 Jahren, einem schlechten Schulabschluss und ohne Plan vom Leben.

Die Frage meines Lehrers, wo ich mich in fünf Jahren sehen würde, konnte ich nicht beantworten, denn ich hatte ja keine Vorstellung von meiner Zukunft.

Was soll ich schon mit 15 Jahren vom Leben wissen? Welchen Plan soll ich für meine Zukunft haben? Welches Ziel soll ich ansteuern? Alles Dinge, die ich nicht wusste und mit welchen ich mich zu dem Zeitpunkt auch nicht beschäftigt habe. Schließlich stand doch noch mitten in meiner Entwicklung und war froh, überhaupt auf eigenen Füßen stehen zu können.

Es folgte ein Satz meines Lehrers, der mich wirklich entsetzte und auf den ich nichts erwidern konnte: „Julia, du wirst nichts schaffen und mit 16 wahrscheinlich schwanger sein!“

Meine Mutter organisierte mir einen Platz im Jugendaufbauwerk. Wer es kennt, weiß, dass ist so ziemlich die Endstation. Da, wo alle wirklich hoffnungslosen Fälle landen.

Das war wie ein Schlag ins Gesicht für mich und mir wurde klar, jetzt muss sich etwas ändern.

ICH MUSSTE ETWAS ändern IN MEINEM Leben!

Im Jugendaufbauwerk kannst du wählen zwischen Hauswirtschaft und Metalltechnik. Da ersteres noch nie mein Fall war, wählte ich den Metallbereich. Ich fand mich dort im Kurs unter lauter Jungs wieder. Mit diesen verbrachte ich die folgenden Monate meine Zeit.

Ich lernte, Metall zu schleifen, zu flexen, zu löten und machte mir so richtig die Finger dreckig. Ich hatte wirklich Spaß bei der Arbeit.

Ich bekam einen Praktikumsplatz in einem Betrieb für Karosserie- und Fahrzeugbau – auch dort gefiel mir die Arbeit und mein Ausbilder sagte zu mir: „Julia, wenn du auf dem nächsten Zeugnis mindestens eine 3 in Mathe schaffst, bekommst du den Ausbildungsplatz.“ 

Wow, da war jemand, der an mich glaubte. Es gab mir jemand eine Chance. Mir, dem gepiercten und außergewöhnlichen Mädchen.

Das war Motivation und Ansporn genug und ich schaffte die 3 in Mathe und hatte den Ausbildungsplatz in der Tasche.

So begann ich 2010 meine Ausbildung, die ich leider 1,5 Jahre später aufgrund gesundheitlicher Probleme abbrechen musste. Die körperliche Belastung in jungen Jahren war einfach zu viel.

WENN DU ETWAS WIRKLICH willst, DANN
schaffst DU ES!

Es folgte ein Umzug nach Hamburg in eine WG. Ich nahm mit nun 18 Jahren eine Vollzeitstelle als Verkäuferin im Einzelhandel an und lernte fortan, was es heißt, auf eigenen Beinen zu stehen.

Ich musste Verantwortung übernehmen, meine Miete zahlen, meinen Lebensunterhalt bestreiten und mich selbst um alles kümmern – meinen Alltag planen, klingt simpel, war es aber nicht immer.

Ich bin meinen Eltern heute noch dankbar dafür, dass sie mich losgelassen haben. Denn entgegen der Warnungen aus meinem weiteren Umfeld und der Verwandtschaft vertrauten sie mir, dass ich meinen Weg gehen würde.

Ich war das schwarze Schaf der Familie, noch nichts geschafft, mit Vorwürfen konfrontiert, aber ich wusste, ich würde meinen Weg finden!

In dieser Zeit habe ich viele Dinge gelernt, für die ich heute noch dankbar bin.

Mein nächster Meilenstein sollte mich wieder in meine Heimat zurückbringen. Ohne richtige Ausbildung war ich auch nicht glücklich und ich bekam, obwohl zu spät dran, noch einen Schulplatz im Bereich Technik an der weiterführenden Schule. Frauenquote sei Dank!

Ich machte einen guten Abschluss und schrieb einige Bewerbungen. Mein Ziel war der Office-Bereich, für den ich mehr und mehr eine Leidenschaft entwickelte.

ICH BRAUCHTE ETWAS, WOFÜR ICH brenne UND MIT Leidenschaft DABEI BIN!

Außerdem wollte ich zurück nach Hamburg.

Ich kaufte mir ein Buch über Bewerbungstraining, lernte die Fragen darin auswendig und so konnte ich tatsächlich in einem Einstellungstest alle Fragen beantworten, denn ich kannte sie alle, wirklich alle aus dem besagten Buch.

Dies sagte ich auch unumwunden ehrlich auf die Frage der erstaunten Ausbilderinnen, die es kaum glauben konnten, dass ich alle Fragen richtig beantwortet hatte.

Und so war ich die eine von 70 Bewerberinnen, die die Zusage für den Ausbildungsplatz erhielt.

Meine Erkenntnis: Sei ehrlich und bleib authentisch. Ja, auch meine Piercings waren dabei, denn sie gehören einfach zu mir und ich wollte mich nicht verstellen.

Ich absolvierte also meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und wurde danach fest in der Firma übernommen.

Immer mehr kam aber der Wunsch in mir hoch, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Ich spürte, dies konnte noch nicht alles gewesen sein. Ich suchte mir einen neuen Job, aber auch dort wurde es nicht besser.

Es war eine richtig schwierige Situation für mich. Ich brannte regelrecht aus, hatte körperliche Beschwerden und eine leichte Depression. Der Druck war einfach zu groß.

ICH MUSSTE den Weg ZU MIR selbst FINDEN!

Über einen Reiseblog stieß ich auf das Berufsfeld der virtuellen Assistenz.

Ich wusste direkt, das ist es! Das willst du machen! Online arbeiten und das tun, was du liebst, denn ich liebte meinen Bürojob sehr aber nicht im 9-5 Modell.

Ich kündigte meinen Job und wagte den Sprung in die Vollzeit-Selbstständigkeit. Und was soll ich sagen. Ich liebe meinen Job und kann damit mein Leben finanzieren.

Ich vereine meine Leidenschaft zum Office mit Kreativität, kann mich darin ausleben und lerne immer wieder neue Menschen kennen und arbeite mit ihnen an spannenden Projekten.

Kennst du das auch? Wo steckst du gerade in deinem Leben? Bist du glücklich, so wie es ist oder spürst du, dass du vor einer Veränderung stehst?

Nimm die Situation an, tu Dinge, die dich in deine Mitte zurückbringen und die dich glücklich machen. Folge deinem Herzen, denn es kennt den Weg.

Wenn du magst, dann berichte sehr gerne davon und teile hier deine Story. Ich freue mich darauf.

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Geschichte inspirieren und dir Mut machen, ebenfalls deinen Weg zu gehen. Er ist nicht immer gradlinig, aber wenn du deinem Herzen folgst, kommst du da an, wo es für dich richtig ist.

Ein Zitat möchte gerne noch mit dir teilen:

Erfolgreich zu sein bedeutet, dich zu mögen,

zu mögen, was du tust und zu mögen, wie du es tust!

 

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Hi, ich bin Julia! 

Expertin und Coach für dein erfolgreiches VA-Business, virtuelle Assistentin, der Podcast-Host, olympische Boxerin und Yoga Liebhaberin, die Kaffeetrinkerin und Old Englisch Bulldog Besitzerin, die kreative Querdenkerin und freiheitsliebende Wassermann-Frau die das Meer und die Natur liebt.  

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